Pastoralraum Hardwald am Rhy Birsfelden, Muttenz, Pratteln/Augst, Missione Cattolica Italiana

Römisch-katholische Pfarrei Muttenz

Johannes Maria Vianney (Pfarrer von Ars)

Bilder einst und heute

Orgel Himmelsleiter, geweiht 2020
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Statue Joh. Matia Vianney
Truhenorgel_ganz
Truhenorgel von Bernhard Fleig
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Johannes Maria Vianney-Kirche
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Orgel von Ulrich Vetter, heute in Bulgarien
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Die erste Kirche in Muttenz
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7-armige Menora
Bildnis aus dem 15. Jahrhundert  « Unsere liebe Frau von Muttenz bitte für uns» Bildnis aus dem 15. Jahrhundert, gefunden 1928 bei der Renovation eines Hauses in Muttenz unter der Türschwelle. Heute aufbewahrt hinter Glas beim rechten Weihwasserbecken in unserer Kirche.
Unsere liebe Frau von Muttenz
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Maria, Mutter der Christenheit

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Taufkapelle von Ferdinand Gehr
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Kreusweg von Lukas Düblin

Kreuzweg mit sieben Stationen

Kreuzweg mit sieben Stationen von Lukas Düblin, Ettingen. Weisser Marmor mit Basaltstein. Gesegnet am Karfreitag, 2. April 1999.

Der Künstler Lukas Düblin hat unseren nüchternen Kircheninnenraum erfasst. Der Roc (Fels) am Tram verträgt keine Farben. Der liturgische Vollzug mit den anwesenden Gläubigen gibt dem Raum die entsprechende Farbenvielfalt. Durch den Kreuzweg wird die Mitte der Kirche – Altar und Ambo – nicht abgeschwächt. Unser Blick und unser Herz gehören der Mitte unseres Glaubens, Jesus Christus, gegenwärtig im Wort und im Brot.

Von der Taufkapelle ausgehend, die Ferdinand Gehr als die Verwandlung des Täuflings von einem natürlichen in ein übernatürliches Wesen darstellt, nimmt Lukas Düblin das Weiss auf und lässt durch den weissen Marmor die Heils-Geschichte Jesu und die Menschheitsgeschichte weitererzählen. Diskret und äusserst sanft durchbricht der weisse Stein, verstärkt durch das natürliche Tageslicht, die düstere, dunkle und graue Kirchenwand. Die tote Wand beginnt zu leben.

Taufkapelle

Taufkapelle, 1968 ausgemalt von Ferdinand Gehr (1896-1996) Der Maler Ferdinand Gehr ist zweifelsohne der bedeutendste religiöse Maler der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Anerkennung in der Öffentlichkeit und Kirche ist ihm aber nur langsam zuteil geworden.

Maria, Mutter der Christenheit

Maria, Mutter der Christenheit, Kath. Kirche Muttenz. Plastik in italienischem Rotlava-Stein. Bildhauer Gottlieb Ulmi, Emmen. Gesegnet an Pfingsten 1987.
Maria

Mutter der Christenheit
Mutter des Befreiers.
die mitgetragen
das Erlösungswerk.
mitdurchlitten
Verfemung, Flucht
Heimatlosigkeit.
Kein menschliches Schicksal
das seither nicht
sich aufgehoben weiss.
Fürsprecherin Entrechteter
im Magnifikat,
Schutz und Schirm
Entmutigten,
Ratlosen
Wahrheit und Weg.
Starke Frau
mütterlicher Glanz
im göttlichen Bild
dein scheues Ja
war Ja zum Sieg.
Dein Schoss
erdkreisgeweitetes
edles Gefäss
bergend
und schenkend
die Fülle
des Heils.
Dein Sohn
kreuzarmig ausgestreckte
schrankensprengende
Einladung
zur Einen
zur Seinen
Gemeinschaft Gottes
mit dir, Mutter aller.

Josefine Ulmi

Bildnis aus dem 15. Jahrhundert

« Unsere liebe Frau von Muttenz bitte für uns»
Bildnis aus dem 15. Jahrhundert, gefunden 1928 bei der Renovation eines Hauses in Muttenz unter der Türschwelle. Heute aufbewahrt hinter Glas beim rechten Weihwasserbecken in unserer Kirche.

Siebenarmige Menora

Siebenarmige Menora, geschaffen 1995 von Jakob Gutknecht, Muttenz.

Die erste Kath. Kirche in Muttenz

Die erste Kath. Kirche in Muttenz, erbaut durch die Architekten Meyer und Gerster von Laufen. Benediziert im Dezember 1932 und unter das Patronat des hl. Johannes Maria Vianney, Pfarrer von Ars gestellt.

Vetter Orgel

Die Orgel von Ulrich Vetter, geweiht am Sonntag, 3. Februar 1985,  wurde im Sommer 2019 abgebaut und an eine Pfarrei in Bulgarien verschenkt.

Hauptwerk:
Bourdon 16′
Principal 8′
Rohrflöte 8′
Octave 4′
Spitzflöte 4′
Quinte 2 2/3′
Superoctave 2′
Terz
Mixtur 4-5-fach 1 1/3′
Trompete 8′

Pedalwerk:
Subbass 16′
Octavbass 8′
Grossquinte 5 1/3′
Choralbass 4′
Mixtur 3-fach 2 2/3′
Fagott 16′
Posaune 8′

Schwellwerk:
Holzgedackt 8′
Salicional 8′
Principal 4′
Rohrflöte 4′
Nasat 2 2/3′
Waldflöte 2′
Scharff 3-fach 1′
Apfelregal 8′
Tremulant

Koppeln
:
SW/HW SW/PED HW/PED
rein mechanische Spiel- und Registertraktur
Einige technische Angaben:
Total Anzahl Pfeifen 1570
davon Holzpfeifen 122
      labiale Metallpfeifen 1276
      Zungenpfeifen 172
Prospektpfeifen aus Metall 52
Prospektpfeifen aus Holz 16
längste Pfeife ca. 2,4 m
kürzeste Pfeife ca. 9 mm

Die neue Kath. Kirche «ROC» in Muttenz

Die neue Kath. Kirche «ROC» in Muttenz, geweiht am 25. März 1966 durch Bischof Franziskus von Streng unter dem Patronat des hl. Pfarrers von Ars. Architekt Max Schnetz, Basel.

Die Truhenorgel von Bernhard Fleig, Basel in der katholischen Kirche Muttenz

Die Truhenorgel von Bernhard Fleig, Basel ist ein Geschenk von Frau Annelies Wallbrunn an die katholische Kirchgemeinde in Muttenz.

Nach Vertragsabschluss durch die Stifterin im Jahr 2000 entstand unter Verwendung von edelsten Hölzern eine kleine „Schatztruhe“, gefertigt in der kunsthandwerklichen Tradition des historischen Orgelbaus. In dieser Zeit standen Jörg-Andreas Bötticher Basel / Rodersdorf und Christoph Kaufmann Basel / Muttenz dem Orgelbauer beratend zur Seite.
Am 14. April 2002 war es dann soweit. Die Truhenorgel konnte feierlich von Domherr René Hügin, Pfarrer in Muttenz eingeweiht werden. Dem Festgottesdienst folgten zwei Einweihungskonzerte unter Mitwirkung von Jörg-Andreas Bötticher und Christoph Kaufmann an der Truhenorgel sowie Franziska Heiniger und Ulrike Meier, Blockföten.
Seither erklingt die Truhenorgel in jedem Gottesdienst zu Zwischenspielen und zur Begleitung von Instrumenten oder SängerInnen und ist somit fester Bestandteil für die musikalische Gestaltung der Liturgie.
Mit einer kleinen Konzertreihe stellen wir das Instrument auch zweimal im Jahr solistisch, begleitend und im Wechsel mit anderen Instrumenten vor.

Hier noch einige technische Details der Truhenorgel:

Disposition der Truhenorgel:

Gedackt 8‘ (Fichte/Linde/Ahorn)
Prinzipal 4‘ (Linde/Zypresse)
Oktave 2‘ (Fichte/Zypresse/Metall)
Quinte 1 1/3‘ (Metall)
Regal 8‘ (Nussbaum)
Tonumfang: C – e3 chromatisc
Stimmton: transponierbar (a1 = 440/415 Hz), alle historischen Stimmungen sind möglich
Bass-/Diskantteilung: für alle Register zwischen c1/cis1
Lade, Mechanik und Innenkonstruktion: Eichenholz/Kastanienholz
Einarmige Tastatur: Buchsbaum/Prunus
Stechertraktur: Lindenholz
Gehäuse: Eiche massiv
Schnitzereien: Linde
Balg: im Unterbau
Winddruck: WS 62 mm
Orgelbauer: Bernhard Fleig, Thierry Dobler, Barbara Fleig
Schnitzereien: Kavitaa Brunner
Planung, Ausführung und Intonation: Bernhard Fleig
Beratung: Jörg-Andreas Bötticher, Christoph Kaufmann

Hl. Johannes Maria Vianney

Der hl. Johannes Maria Vianney, Pfarrer von Ars, Kirchenpatron von Muttenz, Patron der Priester. Eingeweiht an Pfingsten 1990. Entwurf der Statue: Gottlieb Ulmi, Emmen, Ausführung in Jurakalkstein: Bildhauer Gottlieb und Lukas Ulmi. Johannes Maria Vianney, geboren am 8. Mai 1786 zu Dardiliy, gestorben am 4. August 1859 in Ars, arbeitete bis zum 19. Lebensjahr auf dem elterlichen Bauernhof, mitten in den Wirren und Verfolgungen der Französischen Revolution. Wegen seines schwachen Talents schaffte er nur mit knappster Not den Weg zum Priestertum. Sein intensives Gebetsleben und·seine bis zur Erschöpfung geführte Arbeit im Beichtstuhl und in der Verkündigung machten aus dem verwahrlosten Ars in kurzer Zeit einen Anziehungspunkt unzähliger Pilgerscharen aus aller Welt.

Orgel Himmelsleiter, geweiht 2020

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