Donnerstagskaffee
Das Donnerstagskaffee, ursprünglich eine Initiative der Katholischen Frauengemeinschaft, wird von einer selbstständigen Gruppe von Freiwilligen jeden Donnerstag nach dem 10.15 Uhr Gottesdienst im Pfarreiheim angeboten.
Die Einnahmen werden vollumfänglich für Hilfsprojekte gespendet.
Kontakt: Danielle Müller-Froelicher, Tel. +41 76 531 37 45
Wie ist das Donnerstagskaffee entstanden
1991 wurde der Donnerstagskaffee ins Leben gerufen. Damals wurde er jeweils 1 x im Monat eben am Donnerstag genutzt, immer dann, wenn auch die Liturgiegruppe den Gottesdienst gestalteten. Die Absicht für dieses Angebot war, dass die Frauen noch zusammensitzen können und sich vielleicht noch über das Thema des Gottesdienstes unterhalten. Initianten damals waren Hedy Baumann, Hilde Grubenmann, Margret Scheiber.
Bei den Kaffeetreffen wurde auch immer ein Kässeli aufgestellt, in das freiwillig ein „Batzen“ eingeworfen werden kann. Der Erlös dieser Sammlung geht bis heute immer an eine caritative Institution. So kamen im 1. Jahr Fr. 460.– zusammen, die damals für „ein Dach für die Jugend“ gespendet wurde. Dann war uns auch das neu eröffnete „Sophie-Blocher-Haus“ eine Spende wert und natürlich immer auch wieder Lisette Eicher und „terra da promessa“ in Sao Paulo.
Nicht lange nach dem Start des Donnerstags-Kaffee wurde die Idee geboren, warum nicht jeden Donnerstag dieses Kaffee-Treffen anzubieten. 1995 haben sich dann Frauen bereit erklärt, für diese Treffen den Kaffee-Dienst zu übernehmen. Seit dann sind 4 Gruppen à 2 Frauen im Einsatz, die dann je 1 x mal im Monat für die Gäste den Anlass betreuen. Und es ist zur Tradition geworden, dass die Frauen jeweils den Kaffee und Brot oder Brötli oder Zopf selber bezahlen und nicht die „Kasse“ belasten. Und einige backen dafür extra einen Zopf oder streichen Brötli oder bringen andere Leckereien mit. Es ist auf jeden Fall jedes Mal gemütlich und sehr einladend!
Und nicht zu vergessen, dass Kässeli steht auch immer bereit und nimmt dankbar weiterhin jeden „Batzen“ entgegen. So bleibt es nicht aus, dass aus dem anfänglichen „kleinen“ Betrag allmählich ein grösserer Betrag gesammelt wurde, der pro Jahr die Schallgrenze von Fr. 1’000.– überschreitet! Immer wieder dürfen wir mit dem eingegangenen Betrag auch „Weihnachten für andere“ unterstützen, Pfarreiprojekte und auch finanzielle Unterstützung in der Schweiz, wie auch im Ausland begleiten.
Seit langer Zeit werden nun am Donnerstag die Gäste beim gemütlichen Kaffee-Plausch verwöhnt und immer wird auch liebevoll und grosszügig das Kässeli gefüllt, so dass wir bis Ende 2025 über Fr. 54’000.– an Spenden und Zuwendungen verteilen durften. Ein grossartiges Ergebnis für das ich allen Frauen und Gästen ganz herzlich Danken möchte. Vergelt’s Gott.



