
«Mors et vita duello conflixere mirando; Dux vitae mortuus Regnat vivus. »
«Tod und Leben rangen in wundersamem Zweikampf; der Fürst des Lebens, der gestorben war, herrscht jetzt lebend.»
(Aus der Ostersequenz, 11. Jh.)
Im Todesdunkel des Grabes geschieht geheimnisvoll,
was die Geschichte unumkehrbar zum Guten wendet.
Unglaubliches Ereignis, welches alles erschüttert,
was rein irdisches Denken für möglich hielt.
Wie ein Blitz zerreisst das österliche Licht
die Dunkelheiten unserer Welt vom Himmel her.
Strahlend wird das Kreuz vom Marterinstrument
zum Zeichen unserer Hoffnung, das Vergangenheit und Zukunft erhellt.
Und wo es, mit der alles verwandelnden Liebe Gottes, blutrot die tote Erde berührt,
da blüht, wider jegliche enttäuschte Hoffnung, zart grünend neues Leben auf,
dem Licht, dem Himmel, der Unvergänglichkeit jauchzend entgegen – HALLELUJA!
Motivgestaltung und Text: Philipp Ottiger, Pfarrer
